Donald Trump, der selbsternannte Retter der Demokratie, hat erneut zugeschlagen. Dieses Mal richtet sich sein Blick gen Honduras, wo am 30. November Wahlen anstehen. Mit dramatischen Worten warnt er vor ‚Narcoterroristen‘, die unter der Führung von Nicolás Maduro das Land übernehmen könnten. Klingt nach einem Blockbuster, oder?
Besonders kurios: Trump vergleicht die Situation in Honduras mit Kuba, Nicaragua und Venezuela. Als ob diese Länder nicht schon genug Probleme hätten, sollen sie nun auch noch als abschreckendes Beispiel herhalten. Man fragt sich, ob Trump eine Landkarte besitzt oder einfach nur gerne Alarm schlägt.
Die Ironie dabei: Trump selbst hat in seiner Amtszeit oft genug die Demokratie untergraben. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt geht es darum, Honduras vor dem angeblichen ‚Schrecken‘ zu bewahren. Ob die Honduraner das so sehen? Wohl eher nicht.
Fakt ist: Trumps Tweet sorgt für Aufsehen, aber auch für Kopfschütteln. Ob er damit den Ausgang der Wahlen beeinflussen will oder einfach nur seine Meinung loswerden musste, bleibt sein Geheimnis. Eins ist sicher: Die ‚Narcoterroristen‘ werden sich davon nicht beeindrucken lassen.